Sechs der besten Lebensmittel für Diabetiker

Es gibt zwei Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2. Bei beiden Formen entgleist der Blutzucker und die Bildung oder Verwertung von Insulin ist gestört. Das Hormon Insulin ist an der Umwandlung von Glukose in die Energie beteiligt, die die Zellen brauchen, um Nährstoffe zu verstoffwechseln.

Der Typ-1-Diabetes wird oft auch »juveniler Diabetes« genannt, weil er in der Regel schon früh im Leben auftritt. Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig oder gar kein Insulin mehr, das nun extern zugeführt werden muss.

Das bedeutet oft Insulininjektionen mit einer Spritze oder einem leichter zu handhabenden Insulin-Pen, Insulintabletten oder eine tragbare Insulinpumpe.

Beim Typ-2-Diabetes, der zumeist später im Leben auftritt, funktioniert häufig die Bauchspeicheldrüse, aber der Körper ist insulinresistent, das heißt, er kann das Insulin nicht ausreichend verwerten. Ein Typ-2-Diabetes lässt sich in vielen Fällen durch Sport und Diät unter Kontrolle halten, der Blutzucker muss aber ständig kontrolliert werden.

Noch einmal: Ein chronisch hoher Blutzucker ist ein Anzeichen für beide Formen des Diabetes. Allerdings kann der Blutzucker manchmal auch erniedrigt sein (Hypoglykämie), besonders beim Typ-2-Diabetes.

Viele Diabetessymptome überschneiden sich mit Symptomen von Nebennieren- oder Schilddrüsenerkrankungen und der Fibromyalgie. Es ist also ratsam, den Blutzucker bestimmen zu lassen, um festzustellen, ob Ihre gesundheitlichen Probleme durch Diabetes hervorgerufen werden.

Lebensmittel für Diabetiker

Es ist ganz offensichtlich: Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (GI) müssen gemieden werden. Dazu gehören raffinierte Stärke und Kohlenhydrate, Zucker, Maissirup, Honig, Ahornsirup, Bonbons, Kuchen und Plätzchen. Synthetische Zuckerersatzstoffe sind schädlich für das Gehirn.

Ungesüßte Fruchtsäfte sind bei niedrigem Blutzucker (Hypoglykämie) kurzfristig hilfreich, sollten aber bei hohem Blutzucker nicht oder allenfalls verdünnt getrunken werden.

Wussten Sie, dass viele Gerichte in Schnellimbissbetrieben und Fertiggerichte aus dem Supermarkt Zucker enthalten, auch wenn sie gar nicht süß sind? Essen Sie so etwas nicht. Kaufen Sie wo immer möglich Lebensmittel aus organischem Anbau.

1. Gemüse, besonders grünes Gemüse, können Sie jeden Tag genießen. Gedämpftes Gemüse und rohe Salate sind nährstoffreich und damit gesund für jeden, ganz bestimmt aber für jemanden, der auf einen niedrigen glykämischen Index achten muss.

Fertige Salatsaucen enthalten oft Zucker oder andere Süßmittel. Verwenden Sie nur natürliches kaltgepresstes Pflanzenöl – außer Sojaöl – und Essig und/oder Zitrone/Limone.

2. Raspeln Sie ein wenig Avocado über Ihren Salat, als Geschmacksvariation und zusätzlichen Nährstofflieferanten. Avocados haben einen niedrigen GI. Ihr hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren unterstützt die Heilung einer chronischen Entzündung, die oft mit dem Diabetes einhergeht und zu weiteren ernsthaften Erkrankungen führt.

Außerdem sind Avocados eine hervorragende Eiweißquelle.

3. Walnüsse sind ebenfalls eine gute Quelle von Omega-3-Fettsäuren bei niedrigem GI. Sie sind sehr schmackhaft in Salaten oder auch unter Gemüse gemischt. Auch die meisten anderen ungesalzenen naturbelassenen Nüsse sind für Diabetiker geeignet.

4. Frischer Wildfisch (nicht aus der Fischfarm), ganz besonders Thunfisch und Kaltwasserlachs, ist ein hervorragender Omega-3-Lieferant bei sehr niedrigen GI-Werten. Auch alle anderen Fleischsorten – wenn Sie gern Fleisch essen – liefern viel Eiweiß.

Wählen Sie gegebenenfalls Fleisch von grasgefütterten Tieren oder freilaufendem Geflügel. Damit dienen Sie einerseits dem Tierschutz und gehen andererseits den Antibiotika und Hormonen aus dem Weg, die bei den vielen industriell bewirtschafteten Betrieben zum Einsatz kommen.

5. Getreide ist kompliziert. Offensichtlich sollte verarbeitetes Getreide gemieden werden. Aber manche Vollkornprodukte haben einen höheren GI als man meinen sollte. Dazu gehört auch Weizenvollkorn. Ein guter Ersatz sind Quinoa und Buchweizen.

Naturreis aus organischem Anbau ist für manche Diabetiker geeignet, weil es sich dabei um komplexe Kohlenhydrate handelt, die nicht so schnell in Glukose verwandelt werden. Aber die meisten Experten raten Diabetikern vom täglichen Verzehr von Naturreis ab.

6. Verschiedene Hülsenfrüchte (Bohnen) können zusammen mit Naturreis eine köstliche Vorspeise abgeben. Bohnen enthalten viel Eiweiß und Ballaststoffe, ihr GI ist niedriger als der von Kartoffeln. Sie können auch mit Gemüse gemischt oder als Beilage gereicht werden.

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Quellen zu diesem Artikel unter:
eHow

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